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5 Fakten über das Herz, die Sie als Frau unbedingt kennen sollten

Heutzutage wissen wir, dass Frauen und Männer in Sachen Herzgesundheit komplett unterschiedlich sind. Erfahren Sie hier, was jede Frau über ihre Herzgesundheit wissen sollte.

1. Die Symptome bei Frauen sind unauffälliger

Männer haben bei Herzerkrankungen oder einem Herzinfarkt meist dramatische Anzeichen, wie Taubheitsgefühle oder einen stechenden Schmerz in der Mitte, links oder rechts der Brust.

Bei Frauen sind die ersten Warnsymptome oft sehr undifferenziert. Folgende Symptome sollten Sie in jedem Fall aufhorchen lassen:

- unbehagliches (Druck-) Gefühl in der Brust, Engegefühl

- nächtliches Wachwerden mit Luftnot

- chronische Müdigkeit

- Schmerzen unter dem linken Schulterblatt oder Schmerzen im Rücken

- Schmerzen oder Kribbeln im Kiefer, Ellenbogen oder Arm

- Magen-Darm-Probleme, die von einem Völlegefühl und dem Bedürfnis,
  Aufstoßen zu müssen, begleitet werden

- Übelkeit und Erbrechen

- Benommenheit, Schwindel oder unverhältnismäßiges Schwitzen.

Denken Sie da an einen Herzinfarkt? Diese Probleme würden doch auch Sie vielmehr mit einem bronchialen Infekt, einer Magenverstimmung oder Verspannungen erklären, oder? Und genau das ist die Gefahr!

2. Frauen neigen dazu, Herzprobleme erst später zu entwickeln

Männer haben − statistisch gesehen − Herz-Probleme zehn Jahre früher als Frauen, sind aber eher in der Lage, sich von einer Erkrankung oder einem Herzinfarkt wieder zu erholen.

Während der fruchtbaren Jahre sind wir als Frauen geschützt. Denn Frauen haben einen hohen Östrogenspiegel, der das LDL („schlechtes“ Cholesterin) senkt und gleichzeitig das HDL („gutes“ Cholesterin) anhebt. Nach der Menopause sinkt der Östrogenspiegel automatisch und der positive Einfluss auf das Cholesterin geht verloren. Das bedeutet: Mit zunehmendem Alter sind Frauen größeren Gefahren ausgesetzt: einem Anstieg des Cholesterinspiegels, hohem Blutdruck, Gewichtszunahme und einem Hormonungleichgewicht durch das Klimakterium.

Die Ausgangslage ist also grundsätzlich ungünstiger als bei Männern. Zudem haben Frauen im Laufe Ihres Lebens gelernt, Schmerzen (z. B. Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft und Geburt) zu ertragen. Das führt dazu, dass Frauen dazu neigen, Probleme, die durch das Herz ausgelöst werden, zu negieren.

3. Das weibliche Herz ist anders gebaut

Das Herz von Männern ist größer und mit stärkeren Muskeln ausgestattet. Es ist dazu ausgelegt, eine höhere Belastung, die u. U. auch plötzlich eintritt, besser zu verkraften. Das Frauenherz ist kleiner und die Arterien sind schmaler. Da der Innendurchmesser der Gefäße schmaler ist, können sie schneller durch Ablagerungen zugesetzt werden – die Hauptgefahr für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall.

4. Wenn Männer Herzattacken haben, verlaufen diese grundsätzlich anders als bei Frauen

Wenn Männer unter Angina pectoris (anfallartige Schmerzen in der Brust) leiden, tritt diese in erster Linie bei (Über-)Anstrengung auf und verbessert sich durch Ruhe. Bei Frauen hingegen kommt und geht der Herzanfall ohne erkennbare Ursache und ist auch durch Ruhe nicht zu verbessern.

5. Herzprobleme sind für Frauen nicht nur medizinischer Natur

Frauen neigen dazu, Herzprobleme als Stress und depressive Verstimmungen zu verallgemeinern. Männer gehen an die Symptome sehr viel pragmatischer ran, was es ermöglicht, die Symptome zu behandeln, wenn sie auftreten. Sie sind sich der Gefahr bewusst und für Themen wie Herzinfarkt etc. sensibilisiert. Frauen haben in Sachen Herz − leider noch – kein ausgeprägtes Risikobewusstsein.

Dazu kommt: Für Frauen sind Herzprobleme häufig mehr als ein rein medizinisches Problem. Frauen verstehen Herzprobleme auch im emotionalen Sinne. Glücklicherweise ermöglicht diese Emotionalität uns Frauen auch, sehr viel intuitiver über Probleme zu sprechen und sich in Behandlung zu begegnen, was sehr viel zur Prävention beiträgt und den Heilungsprozess beschleunigt.

 Eine Empfehlung an Sie: Seien Sie sensibilisiert! 

Spielen Sie erste Anzeichen nicht herunter und alarmieren Sie bei Verdacht auf einen Herzinfarkt direkt den Notarzt oder begeben Sie sich unverzüglich in ein naheliegendes Krankenhaus. Äußern Sie direkt Ihren Verdacht, damit die Ärzte dann direkt mit dem Fokus auf das Herz untersuchen!

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