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Herbstzeit ist Hagebuttenzeit - Nicht nur bei Erkältungen gut

Die Hagebutte, bzw. die Heckenrose, wächst bei uns in Europa und in Asien. Schon im Juni erfreut uns die Heckenrose mit ihren blassrosa Blüten. Im Herbst folgen dann die Hagebutten.

Dabei handelt es sich eigentlich um Scheinfrüchte, denn im Inneren der Hagebutte befinden sich steinharte Schließfrüchte, sogenannte Nüsschen.

Der botanische Name der Heckenrose ist Rosa canina:
"Canina" heißt soviel wie hundsgemein, was wiederum bedeutet,
dass man die Hagebutte überall finden kann.

Wenn Sie das ganze Fruchtfleisch der Hagebutte verwerten, kommen Sie in den Genuss sämtlicher wertvoller Inhaltsstoffe:

• Vitamin C,
• Vitamin K,
• Betakarotine (Vorstufen von Vitamin A) und
• B-Vitamine sowie
• Flavonoide,
• Lycopine (bieten einen besonderen Schutz vor Krebs und Herzinfarkt) und
• verschiedene Fruchtsäuren.

Der wichtigste Inhaltsstoff der Hagebutten ist eindeutig das Vitamin C. Die frische Hagebutte gilt mit einem Gehalt von bis zu 1.500 mg/100 g verzehrfertige Menge als eine der Vitamin-C-reichsten Früchte überhaupt.

Aber auch der hohe Gehalt an dem carotinoiden Farbstoff Lycopin mit bis zu 60 mg/100 g macht die Hagebutte zu einem vortrefflichen Vitaminlieferanten.

Jetzt geht es ans Sammeln

Sie können Hagebutten entweder selbst sammeln. Die vollreifen Früchte, erkennbar an der leuchtend orangeroten Farbe und dem leicht eindrückbaren Fleisch, können Sie ab Ende September gut selbst sammeln und trocknen. Entfernen Sie die Kerne (das berühmte Juckpulver), indem Sie die Früchte aufschneiden und die Kerne mit einem kleinen Löffel herauskratzen. Denn zu medizinischen Zwecken dient ausschließlich die fleischige Schale der Hagebutten. Hagebutten verlieren allerdings beim Trocknen einen Großteil ihres Vitamin- C-Gehalts. Das ist zwar immer noch mehr als Zitronen enthalten. Trotzdem empfehle ich Ihnen das Einfrieren der frischen Früchte.

Tipp: Wenn Sie sich nicht mit der dicht mit feinen Dornen besetzten Heckenrose herumplagen möchten, können Sie Hagebutten auch im Reformhaus oder im Bioladen kaufen.

Warum ich Ihnen von fertigen Tees abrate

Untersuchungen haben ergeben, dass Hagebutten in handelsüblichen Teepackungen nur noch kümmerliche Reste der wichtigsten Vitamine enthalten. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein teures oder um ein preiswertes Erzeugnis handelt. Das trifft leider auch für die meisten Sorten aus der Apotheke zu.

Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen die Hagebutte

• Erkältungskrankheiten
• Immunstärkung
• schlecht heilende Wunden
• Schwächezustände nach Erkrankungen und Diäten
• Darmträgheit
• Entzündungen der ableitenden Harnwege
• Arthrose

Wie Ihnen Hagebutten sogar bei Arthrose helfen

In den skandinavischen Ländern ist die Behandlung von Arthrose mit Hagebutten- Extrakt sehr verbreitet. Seine Wirksamkeit wurde an der Universität Kopenhagen nachgewiesen:

112 Arthritis-Patienten erhielten drei Monate lang täglich fünf Gramm Hagebuttenpulver. Hierdurch konnte im Gegensatz zur Kontrollgruppe, die ein Placebo eingenommen hatte, eine etwa 45%ige Schmerzreduktion erreicht werden. Auch die Beweglichkeit hatte sich verbessert, und es wurden 25 % weniger Schmerzmittel verbraucht.

Der Grund: Ein aus den Zuckerverbindungen der Hagebutte entstehendes so genanntes Galaktolipid ist in der Lage, die Einwanderung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) ins Gewebe zu hemmen und das bei Entzündungen entstehende C-reaktive Protein zu vermindern.

Dieses Galaktolipid wird aus den Kernen der Hagebutten gewonnen, er besteht aus Kohlenhydraten und Lipiden.

Tipp: Sie können dieses Hagebuttenpulver in der Apotheke unter dem Namen Litozin ® kaufen. Es enthält fünf Gramm Hagebuttenextrakt (die empfohlene Tagesdosis), 129 Kapseln kosten rund 20 €.

Nebenwirkungen? Gibt es kaum

Die Hagebutte gilt als sehr gut verträglich. Nur in sehr seltenen Einzelfällen sind bei Langzeitanwendung des Tees Hautausschläge aufgetreten, die nach dem Absetzen des Tees schnell verschwinden.

So wenden Sie die Hagebutte für Ihre Gesundheit an

Geben Sie sich den Extra-Beauty- Kick

Der Hagebutte werden neben immunstärkenden- auch Anti-Aging-Effekte zugesprochen. Je geringer die Produkte verarbeitetwurden, desto mehr aktive Stoffe sind enthalten. Ich empfehle Ihnen daher Direktsäfte und Mus (z. B. Reformhaus oder Apotheke). Trinken Sie ein Glas Hagebuttensaft pro Tag als Schönheitstrunk.

Hagebuttentee

Überbrühen Sie einen gehäuften Teelöffel getrocknete, klein geschnittene Hagebutten (zehn Gramm oder 15 Gramm frische) mit ¼ Liter heißem (nicht kochendem!) Wasser und seihen Sie den Tee nach ca. 15 Minuten ab. Bei Erkältungsbeschwerden können Sie einen Teelöffel Honig hinzufügen.

Bereiten Sie dreimal täglich eine Tasse frischen Tee zu und trinken Sie ihn möglichst bald nach der Zubereitung.

Achtung! Bei Darmbeschwerden trinken Sie den Tee bitte ungesüßt.

Hagebuttenmilch bei Bronchitis

Kochen Sie 75 Gramm ganze Hagebutten in ½ Liter Milch. Süßen Sie die Hagebuttenmilch nach dem Abseihen mit einem Teelöffel Honig, und trinken Sie davon dreimal täglich eine frisch zubereitet Tasse.

Energiekick

Sie benötigen
200 ml Sanddorn-Hagebutten-Dicksaft (Reformhaus) 200 ml Bio-Joghurt natur, zimmerwarm 2 TL Honig (Thymian, Fenchel- oder Lavendel)

So bereiten Sie den Energiespender zu
Mischen Sie alle Zutaten kurz im Mixer, verteilen Sie den Cocktail auf zwei Gläser und trinken Sie ihn gleich in kleinen Schlucken. Wählen Sie dieses Rezept, wenn Sie sich müde und ausgelaugt fühlen.

Heißer Früchte-Punsch

Sie benötigen für 4 Gläser
2 EL getrocknete, zerkleinerte Hagebutten (ersatzweise: 2 Beutel Hagebuttentee)
½ l kochendes Wasser
1 Zimtstange
5 Gewürznelken
2 Sternanis
1 Vanillestange
3 reife, ungespritzte Orangen
1 reife Zitrone
0,7 l schwarzer Johannisbeer- oder Holundersaft
3 bis 4 EL Tannenhonig

So bereiten Sie den Punsch zu
Entsaften Sie die Zitrone und zwei Orangen. Übergießen Sie die Hagebutten und die Gewürze in einem Stahltopf mit dem kochenden Wasser. Erhitzen Sie alles bis kurz vor den Siedepunkt. Geben Sie nun den Zitronen- und Orangensaft hinzu. Schmecken Sie den Punsch mit Honig ab und füllen Sie ihn noch heiß in Gläser, in die Sie zuvor eine Orangenscheibe mit Schale gelegt haben. Dieser Punsch heizt Ihnen ganz kräftig von innen ein.

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