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So funktioniert die sichere und risikolose Verhütung über 40

Wie lange soll die Verhütung fortgesetzt werden?

Die Verhütung vor Krankheiten mittels Kondom endet nie, wenn Sie wechselnde Partner haben.

Wie lange die Schwangerschaftsverhütung andauern sollte, hängt davon ab, ob Sie sich bereits in den Wechseljahren(Klimakterium) befinden. Der Eintritt der Wechseljahre ist bei Frauen in Europa im Mittel mit 51 Jahren. Aber ob das bei Ihnen bereits der Fall ist, kann Ihnen selbst Ihr Gynäkologe nicht eindeutig beantworten, denn die Laborwerte liefern zu ungenaue Angaben.

Das liegt daran, dass sich der Hormonspiegel schon vor dem Beginn der eigentlichen Menopause deutlich verändert. Verlassen Sie sich also allein auf diesen Wert, ist es durchaus möglich, dass bei Ihnen die Menopause (der letzte Eisprung und damit das Ende der fruchtbaren Zeit) noch nicht eingetreten ist. Die Folge: Sie sind weiterhin fruchtbar und eine Schwangerschaft ist nicht ausgeschlossen, wenn Sie nicht mehr verhüten.

Zudem kann es zu Phasen kommen, in denen der Eisprung und die Menstruation ausbleiben. Dann setzen wieder regelmäßige Blutungen und Eisprünge ein. So kann es immer noch zu einer Schwangerschaft kommen.

 

Welches Verhütungsmittel empfiehlt sich?

Das hängt von Ihrer Konstitution, Ihren Lebensumständen, Ihrer familiären Veranlagung und davon ab, ob Sie bestimmte Erkrankungen haben:

Verhütungsmittel Für wen geeignet
Anti-Baby-Pille • Gesunde Frauen mit Normalgewicht, die
  Nichtraucherinnen sind
• Kein Eingriff notwendig
• Kosten: ab 30 Euro für sechs Monate (Pille)
Kupferspirale • Wird in der Gebärmutter eingelegt und verbleibt
  dort für drei bis fünf Jahre
• Nachteile: Kann eine schmerzhaftere Blutung
  hervorrufen und das Risiko für aufsteigende
  Infektionen steigt
• Kosten: ca. 120 bis 200 Euro
Hormonspirale • Wird ebenfalls in die Gebärmutter eingesetzt
  und bleibt dort fünf Jahre lang
• Vorteil: Blutung wird schwächer.
• Kosten: ca. 250 bis 350 Euro.
Vaginalring Der Ring wird selbst in die Scheide eingelegt und verbleibt dort drei Wochen lang. Anschließend wird er für eine Woche entfernt.
Verhütungspflaster Das Pflaster wird dreimal für jeweils eine Woche aufgeklebt (z. B. auf den Arm). Danach folgt eine pflasterfreie Woche.
Östrogenfreie Anti-Baby-Pille/ Östrogenfreie Systeme, die in die Gebärmutter eingelegt werden Frauen mit einer familiären Veranlagung zu Krampfadern und Thrombosen sowie bei einer Erkrankung an Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Migräne.
Achtung! Von Kombinationspräparaten mit einem Östrogen und einem Gestagenanteil rate ich Ihnen ab.
Natürliche Verhütung mit der symptothermalen Methode Solange noch einigermaßen regelmäßige Zyklen mit Eisprüngen vorhanden sind.
Sterilisierung der Frau oder ihres Partners Bei Frauen, bei denen die Familienplanung definitiv beendet ist.

 

 

Welche Verhütungsmethode für Sie in Frage kommt, hängt letztlich auch davon ab, wie häufig Sie Geschlechtsverkehr haben. Ist das nur selten der Fall, empfehlen sich leicht zugängliche Methoden, die den Körper nicht über den ganzen Zyklus hinweg mit Hormonen belasten oder Sie tagtäglich beschäftigen – etwa das Kondom.

 

Ab welchem Zeitpunkt Sie die Verhütung beenden können  

Das Ende der Verhütung lässt sich nicht an einem bestimmten Alter festmachen. Einer der folgenden Faktoren muss vorliegen, damit Sie auf Verhütung verzichten können:

• Unter 50 Jahre: Sie hatten zwei Jahre keine Blutungen mehr; über 50 Jahre: Sie hatten
  ein Jahr lang keine Periode 

• Ihre Periode ist über mehrere Monate ausgeblieben. Lassen Sie aus Sicherheit drei
  Blutuntersuchungen im Abstand von einigen Wochen durchführen. Haben Sie
  gleichbleibend hohe FSH-Werte und niedrige Östradiolwerte, können Sie auf die Verhütung
  verzichten. Die Blutuntersuchungen übernimmt die Kasse leider nicht.

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